Die Dynamik im Haus war längst vergiftet, doch das war genau das, was ich wollte. Die Vorstellung, mich zwischen den beiden aufzuteilen, war wie eine Droge, die mein Verlangen nur noch steigerte. Dennoch brannte in mir die Lust auf mehr, auf noch extremere Tabubrüche. Als ich Marc kennenlernte – einen attraktiven Kerl aus meinem Kurs, der mich mit seinen Blicken verfolgte –, sah ich darin nicht die Flucht vor Jonas und meinem Stiefvater, sondern die perfekte Erweiterung meines Spiels. Ich genoss es, Marc subtil zu provozieren, während ich wusste, dass ich am Abend wieder die Beute meiner beiden Männer zu Hause sein würde.
Als ich am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Marc nach Hause kam, spürte ich sofort die Anspannung. Mein Stiefvater und Jonas saßen im Wohnzimmer, das Licht war gedimmt. Sie hatten längst bemerkt, dass ich verändert war, dass eine neue Energie von mir ausging. Als ich den Raum betrat, ließen sie mich nicht aus den Augen. Mein Stiefvater stand langsam auf, trat dicht an mich heran und legte seine Hand flach auf meinen Bauch, als wolle er spüren, ob da noch Platz für jemand anderen war. Jonas stand direkt hinter mir und ließ seine Hände provokativ über meine Hüften gleiten.
„Du warst also bei Marc“, sagte mein Stiefvater leise, und in seiner Stimme schwang kein Vorwurf mit, sondern eine dunkle, erwartungsvolle Gier. Jonas drückte seine Lippen gegen mein Ohr. „Hat er dich angefasst? Hat er gewusst, wie du schmeckst?“ Ihre Eifersucht war in Wahrheit ein Motor für ihre eigene Erregung. Sie liebten den Gedanken, dass ich begehrt wurde, solange sie am Ende die waren, die mich völlig in Beschlag nahmen.
Sie fackelten nicht lange. Jonas riss mir das Oberteil vom Körper, während mein Stiefvater mich auf das Sofa drückte. Sie wollten den Geruch von Marc, falls er überhaupt existierte, mit ihrer eigenen Note überschreiben. Mein Stiefvater nahm mich von vorne, seine Stöße waren massiv und unerbittlich, während Jonas mich von hinten packte und seine raue Zunge über meinen Hals fahren ließ, als wolle er mich markieren. Ich liebte dieses Gefühl, von beiden Seiten gleichzeitig beansprucht zu werden, das Chaos, die rohe Gewalt, mit der sie mich jedes Mal aufs Neue in Besitz nahmen.
Es war ein exzessiver Akt, bei dem sie sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Sie füllten mich abwechselnd und gleichzeitig aus, bis ich das Gefühl hatte, mein Körper würde unter der schieren Menge an Lust und Sperma zerreißen. Ich stöhnte ihren Namen, schrie meine Ekstase heraus und genoss es, wie sie mich wie ein Stück Eigentum zwischen sich aufteilten.
Doch während ich mich unter ihnen wand, schlich sich bereits ein neuer Gedanke in meinen Kopf. Ich stellte mir vor, wie ich Marc beim nächsten Treffen dazu bringen würde, sich auf das Spiel einzulassen. Ich wollte ihn nicht als Ersatz, sondern als Beute für später. Ich wollte ihn irgendwann nach Hause bringen, ihn in die Mitte von Jonas und meinem Stiefvater stellen und ihn dann – vor ihren Augen oder mit ihrer Hilfe – selbst hart ficken. Die Vorstellung, bald einen dritten Mann in mein Spiel einzubinden, ließ meine Fotze bei jedem Stoß noch enger pulsieren. Ich wusste, dass das der nächste logische Schritt war: Ich würde nicht nur von ihnen gefickt werden, ich würde diejenige sein, die den nächsten Mann für uns alle zur Verfügung stellte. Und ich wusste, dass Jonas und mein Stiefvater genau darauf gewartet hatten.
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